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Das Departement für Archäologie der Republik Sehnah

Die Republik Sehnah ist reich an archäologischen Fundstellen aller geschichtlichen Epochen.

Der Schutz des archäologischen Kulturgutes ist eine öffentliche Aufgabe. In Sehnah nimmt das Departement für Archäologie als wissenschaftlich spezialisierte Fachstelle diese Aufgabe wahr.


Das 1931 fertiggestellte Gebäude des archäologischen Instituts. Rot markiert, das Büro in dem Dr. W Affolter 3 Jahre arbeitete.

1. Art und Umfang des archäologischen Erbes

Das archäologische Erbe umfasst archäologische Fundstellen und archäologische Fundobjekte.

Auf dem Gebiet der Republik Sehnah befinden sich über 4200 lokalisierte Fundstellen aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte.

Die Zahl der in der Republik Sehnah geborgenen Fundgegenstände übersteigt 1/2 Mio. Sie bestehen aus Stein, Keramik, Glas, Metallen sowie organischen Materialien wie Leder, Holz, Geweih, Knochen, Pflanzenfasern und anderen.

2. Bedrohung

Das archäologische Erbe der Republik Sehnah ist einer ständigen Bedrohung durch Eingriffe des Menschen aber auch natürlichen Einflüssen unterworfen. Das Departement ist angehalten, im Rahmen der Gesetze allfällige durch bauliche Massnahmen entstehende Schäden in Grenzen zu halten.

Alle Fundstellen sind in grossem Masse durch Eingriffe des Menschen wie Bautätigkeit, Meliorationen, Güterzusammenlegungen, Strassen- und Hafenbauten, Ausbaggerungen von Fahrrinnen in der Nähe der Meeresufer, Golfplatzprojekten sowie geänderten Bewirtschaftungsmethoden in der Landwirtschaft sowie durch Renovations- und Umbautätigkeit in alten Stadt- und Dorfkernen bedroht.

Bei der Bedrohung der Fundstellen durch natürlichen Einflüsse steht die Erosion im Vordergrund. Da die Republik stark vom Tourismus abhängig ist, wird von staatlicher wie von privater Seite her viel aufgewendet um die archäologischen Stätten einer breiten Öffentlichkeit schonend zugänglich zu machen.

Im Boden verborgene Fundobjekte werden vor allem durch die Veränderung der Bodenchemie, beispielsweise durch sauren Regen und in landwirtschaftlich genutzten Gebieten durch die Düngung beeinträchtigt. Ihre Bergung hat eine schockartige Veränderung der Umgebungsverhältnisse zur Folge, d.h. bei den Objekten setzt ein beschleunigter Verfall infolge Oxydation und Austrocknung ein.

3. Ziel der staatlichen Archäologie

Erfüllen der Verpflichtung, mit geeigneten Massnahmen das archäologische Erbe ungeschmälert an die zukünftigen Generationen weiterzugeben.



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