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Geschichte

20'000-9500 v. Chr. Paläolithikum

Die Gegend nördlich des Tel ist durchsetzt mit kleineren Kalksteinmassiven. Wir finden in dieser kargen Gegend mehrere Höhlen, in deren grösster sich ein verzweigtes Wassernetz befindet. Von seltener Schönheit sind die bis zu fünf Meter hohen Stalaktiten und Stalakmiten Abb. 2, welche der Belgische Höhlenforscher Samuel Gronmann 1957 entdeckt hat. Dieses Wasservorkommen sowie zwei weitere Quellen waren die Voraussetzung für eine frühe Siedlungskultur. Schon vor der neolithischen Revolution haben sich Menschen in der Gegend aufgehalten. Höhlenmalereien und Obsidianfunde Abb. 1 zeugen von dieser paläolitisch- prähabalukkischen Kultur. Das Besondere an dieser Malerei ist, dass sie bis auf einen stark abstrahierten Antilopenkopf keine Tiere oder Menschen darstellt. Die Symbole, Striche, Dreiecke, Spiralen, Punkte verweisen eher auf ein System von Kultzeichen.

Abb.1Obsidianmeissel Abb.2Tropfstein

'000-5000 v.Chr. Protohabalukkische Zeit HAB Ia (s. Geschichte 2)

Der wichtigste Fund dieser Periode, die Venus von Habalukke (Abb3) , ist eine Muttergottheit aus grauweissem Marmor. Die matriarchalen Grundzüge der Habalukkischen Kultur sind bis 1500 v. Chr. anhand von Funden nachgewiesen.Die neolithische Revolution (Begriff geprägt von dem engl. Archeologen Gordon Chilide), der Uebergang vom Sammler- und Jägertum zur Sesshaftigkeit, wurde in Habalukke in der Schicht HAB Ia nachgewiesen. Erste Lehmhäuser, Saatgut, ein Fragment einer Töpferscheibe sowie ein Brennofen sind Zeugnisse aus dieser Zeit. Die Keramik dieser ersten Periode HAB Ia (Abb. 4) besteht aus einer einfachen roten Irdenware ohne Bemalung . Schematische Violinidole sind der gleichen Zeit zuzurechnen.

Abb. 4 Keramikfunde HAB Ia
Steinidole HAB Ia

 

 

 

5'000-2500.- v.Chr. HAB Ib und HAB IIa

Das für HAB Ib typische Brettidol Abb. 5 erinnert ein wenig an die Violinidole der Kykladen. Die mit Stempelreliefs reichlich verzierten Körper stellen die Göttin Verve dar. Das Dreieck des Reliefs symbolisiert die unendliche Fruchtbarkeit der Göttin.Die sogenannten weissen Idole Abb. 6 sind mit vom Schönsten, was die je in Habalukke gefunden wurde. Die Fundstellen HAB IIb datieren um 3'500-2'800 v.Chr. HAB IIb beschreibt nicht nur eine Epoche, sondern den ersten grösseren Tempelbezirk. Dieser ist relativ gut erhalten, da dieTempel mit Kalksteinen und Mörtel erbaut wurden. Die Niveauunterschiede am Tel beruhen auf der unterschiedlichen Bauweise. Wohnhäuser waren ausschliesslich mit trockenen Lehmziegeln gebaut. Diese Bauten sind vom Wasser stark abgetragen worden.

5'000-2500.- v.Chr. HAB Ib und HAB IIa

Das für HAB Ib typische Brettidol Abb. 5 erinnert ein wenig an die Violinidole der Kykladen. Die mit Stempelreliefs reichlich verzierten Körper stellen die Göttin Verve dar. Das Dreieck des Reliefs symbolisiert die unendliche Fruchtbarkeit der Göttin.Die sogenannten weissen Idole Abb. 6 sind mit vom Schönsten, was die je in Habalukke gefunden wurde. Die Fundstellen HAB IIb datieren um 3'500-2'800 v.Chr. HAB IIb beschreibt nicht nur eine Epoche, sondern den ersten grösseren Tempelbezirk. Dieser ist relativ gut erhalten, da dieTempel mit Kalksteinen und Mörtel erbaut wurden. Die Niveauunterschiede am Tel beruhen auf der unterschiedlichen Bauweise. Wohnhäuser waren ausschliesslich mit trockenen Lehmziegeln gebaut. Diese Bauten sind vom Wasser stark abgetragen worden.

Abb. 3 Venus von Habalukke

Abb 5 Brettidol HAB Ib

Abb. 6 weisses Idol

 
Königin der klassischen Periode mit vergoldeter Krone und Gesicht eingefärbt mit Lapisstaub.

  

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